jackaroo

Susan Butler schreibt, dass Jack im zwanzigsten Jahrhundert ein sehr geläufiger Männername gewesen sei und so zur Personifizierung des Durchschnittsmannes wurde. Man nehme Jack, stelle ihn neben ein Känguru, um den Bezug zu Australien herzustellen, und schon habe man einen jackaroo. Das Problem sei nur, dass ein jackaroo damals ganz und gar nicht durchschnittlich war, sondern englischer, gehobener Herkunft und auf einer Ebene mit dem Besitzer der Farm.

Als jackaroo bezeichnet man aber vor allem einen Auszubildenden auf einer Farm. Er ist ein junger Arbeiter, der lernen soll, wie eine Farm geführt wird. Das weibliche Pendant zu jackaroo ist jillaroo.

Kontextbeispiel: 

Of course not all gentleman jackaroos from Britain were weaklings and wastrels… When thirty shearers refused to commence work unless served with a free glass of grog a man, the Oxford jackaroo, ‘with a few scientific taps delivered in the most gentlemanly manner’, knocked out the ringleader, after which shearing proceeded smoothly.

Russel Ward, The Australian Legend, 1966

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